Texte

L_2008-40

Vor den Glücksmaschinen: Gesichter, Köpfe, Leiber und Körper Adnotes zur Kunst von Franz Schwarzinger

Helmuth A. Niederle, 2009

Menschliche Körper, die zu Fragmenten geworden sind, Gesichter, aus denen die Freude gewichen ist, und große dunkle Augen, deren Blick nicht primär in die Welt fällt, sondern ein Geheimnis verbergen, sind die auffallendsten Merkmale in den von Franz Schwarzinger geschaffenen Bildwelten.Bekanntlich gibt es in der bildenden Kunst keine Darstellung eines Menschen, die nicht etwas repräsentiert, da...
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P_2001-005

Aus der Weite der Einsamkeit

DDr. Leopold Kogler, Ausstellungskurator, Österreich, 2004

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Franz Schwarzinger auf ein spezifisches Genre konzentriert: die Figur. Aus einem starken Bewusstsein für ihre lange Tradition heraus schafft er Zeichnungen und Gemälde, die sich vom Ungegenständlichen entfernten und immer erkennbarer und komplexer wurden. Die Darstellungen sind nicht mehr Farbflächen und gestische Artikulationen, es sind immer wieder Figu...
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L_2003-08

Das Auge - Der Blick

Mag. Roman Strauss, Philosoph, 2004

nach Jean-Paul Sartre und Martin Buber Mich berühren und faszinieren die Bilder von Franz Schwarzinger von einem sehr persönlichen und gleichzeitig sehr spezifischen “Blick”-Winkel – dem Blick der Augen in seinen Bildern. Haben Sie auch einmal die Phase durchlebt, in der Sie sich fragten: “wer bin ich”, “was bin ich”, “was macht mein ich aus...
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L_2004-02

Von der Zeichnung zur Malerei und zurück

Mag. Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums St. Pölten, Österreich, 2004

Zum Werk von Franz Schwarzinger Franz Schwarzinger gehört in Österreich zu jenen wenigen Künstlern, deren unfangreiches Schaffen weder auf Zeichnung noch auf Malerei reduziert werden kann. Ausgangspunkt seines Oeuvres ist für ihn immer das Zeichnerische, letztendlich die Zeichnung. Aus dieser heraus entwickelt er Bildfindungen, die sich durch die Hybridität von Zeichnung und Malerei auszeich...
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L_1998-25

Zeichnung und Farbe in den Gemälden von Franz Schwarzinger

Mag. Claudia Dohr, Museum Moderner Kunst, Wien , 1998

Die konsequente Fortsetzung eines Weges, der bereits in den frühen Gemälden Franz Schwarzingers angelegt war, ist die spezifische „Zweisprachigkeit“ der Bilder – die forcierte dialektische Wechselwirkung zwischen Farbigkeit und Zeichnung. Die Zeichnung wird als Träger einer narrativen Ich-Gebärde benutzt, von der intimen Erlebnissphäre hin zum konstruierten Effekt – als Möglichkeit ...
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K_2002-02

Wo das magische Auge schmal wird

Dr. Peter Böthig, Direktor des Museum Rheinsberg, Deutschland , 1996

Die grafische Kunst Franz Schwarzingers ist geprägt von tiefer Zerrissenheit. Auf der einen Seite ist da eine starke Reduktion. Extrem verschrumpfte Figuren in vehement expressiver Geste – die Gestalten treiben gleichsam zur Explosion. Noch ist alles wie gestockter Anlauf, Fehlstart auf der Aschenbahn des Lebens, Stau der Gefühle. Zugleich drängt sich in den Figuren, in ihren verkapselten...
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L_1986-04

Das Tier in Dir

Helmuth A. Niederle, 1987

Unversehens steigt aus dem Menschen ein Tier: in Franz Schwarzingers Bildern geht es um den heiklen Unterschied zwischen Vernunft und Trieb. Novalis fragte, ob denn in allen Menschen Menschen sein müßten. Was Peter Marginter zur launigen Frage veranlaßte: „Müssen denn alle Fische Fische sein? Es kann auch ganz andere Wesen als Fische in Fischgestalt geben.“ Für den 30jährigen Wiener Maler Fr...
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L_1986-03

Menschenbilder o.T.

Prof. Dr. Manfred Wagner, Universität für angewandte Kunst, Wien, Österreich, 1986

Franz Schwarzingers Arbeiten sind Menschenbilder. Gleichgültig, in welcher Technik, in welchem Format: der Erzählgegenstand ist immer der gleiche – der Mensch, vornehmlich als Kopf und mit Versatzstücken des Restkörpers kombiniert, ist Mittelpunkt des Bildinhaltes. Deswegen kommt Schwarzinger meistens ohne Titel aus und wenn er welche erfindet, sind sie lapidar, ja antikonkret.Antikonkret...
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